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„Girls Day“ 2015 – zu Besuch in der Integrierten Leitstelle Traunstein

Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben insgesamt etwa 1,5 Millionen Mädchen teilgenommen. Jährlich beteiligen sich Unternehmen und Organisationen mit rund 10.000 Veranstaltungen für Mädchen.

Auch am 23. April 2015 öffnete die Integrierte Leitstelle Traunstein wieder für zwei interessierte junge Mädchen ihre sonst „verschlossenen“ Pforten.  Die beiden Schülerinnen des Annette-Kolb-Gymnasiums Traunstein, Constanze und Anne, hatten einen ganzen Tag die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Rettungsdienstes zu blicken.

Pünktlich um 8 Uhr in der Früh wurden sie vom ZRF-Geschäftsführer Josef Gschwendner und dem Leitstellenleiter Anton Groschack in der ILS Traunstein begrüßt. Nach einem Rundgang durch die Räumlichkeiten, einer kurzen Vorstellung der technischen Ausstattung ging es dann gleich „zur Sache“. Gerade im Funkraum angekommen, wurde durch die Disponenten das Schlagwort „THL Chemie“ alarmiert. Bei einem Speditionsbetrieb im Landkreis Mühldorf kam es zu einem Zwischenfall mit einer Ladung Gefahrgut. Die Unterstützung durch  „TUIS“ – bis dato für die beiden Mädchen ein Fremdwort (Abkürzung für Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem), wurde so gleich anschaulich erklärt.

Bild-2Das „VEF“ Traunstein – Johannes Traunstein 98/1 – Fahrerin Katja Schmid nahm sich die Zeit für eine ausführliche Erklärung

Nach gut zwei Stunden Einführung und Erklärung in die Software „ELDIS III“, deren Möglichkeiten der Disposition und […]

„Girls Day“ 2015 – zu Besuch in der Integrierten Leitstelle Traunstein2016-10-24T14:32:04+01:00

Fund einer Fliegerbombe in Mühldorf – 1.500 Personen evakuiert

Rund 69 Jahre „schlummerte“ sie in der Erde – eine amerikanische 100 Pfund Fliegerbombe. Am gestrigen Mittwoch wurde sie, nachdem sie bei Bauarbeiten am Nachmittag freigelegt wurde, gegen 23.30 Uhr undschädlich gemacht – sie konnte ohne Probleme entschärft werden. Im Umkreis von 300 Metern rund um den Fundort am Mühldorfer Bahnhof wurden etwa 1.500 Anwohner vorübergehend evakuiert. 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Bayerischem Roten Kreuz und Polizei waren an diesem Einsatz beteiligt. Aber nicht nur die Integrierte Leitstelle Traunstein hatte mit einem brisanten Fund zu tun – auch die Kollegen der ILS Rosenheim hatten zeitgleich ihre „Bombe“ – eine 250 Kilogramm Fliegerbombe wurde bei Bauarbeiten am Rosenheimer Bahnhof gefunden. Dort mussten über 3.900 Anwohner im Umkreis von 500 Metern bis Mitternacht ihre Wohnungen verlassen – um 23.57 Uhr war auch dort der Fund entschärft …

Fund einer Fliegerbombe in Mühldorf – 1.500 Personen evakuiert2014-05-24T16:26:11+01:00

Gasblase angebohrt – Großeinsatz in Grabenstätt

Bei Probebohrungen im Ortszentrum von Grabenstätt (Landkreis Traunstein), Hauptstraße, wurde am Freitag, den 16. Mai gegen 09:30 Uhr eine natürliche Gasblase angebohrt. Auf Grund des Gasaustritts wurde der Bereich großräumig abgesperrt und angrenzende Wohngebäude sowie ein Seniorenheim evakuiert.

Bei einer Probebohrung für Erdwärme wurde in 12 m Tiefe eine natürliche Gasblase angebohrt. Hierbei trat sofort Gas aus. Messungen der Feuerwehr, die unverzüglich die Sicherung der Schadensstelle einleitete, ergaben zunächst Hinweise auf akute Explosionsgefahr im Umfeld des Bohrlochs. Ca. 15 Häuser im Umkreis von ca. 100 Meter wurden durch die Polizei mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei geräumt. Die Bewohner des benachbarten Seniorenheimes wurden durch das BRK, das auch die Gestrandeten in der Mehrzweckhalle hervorragend versorgte, evakuiert und in das Kreisaltersheim Grabenstätt verlegt.

Das Gas breitete sich nur unmittelbar um das Bohrloch aus. Die Größe des Gasvorkommens ist nicht bekannt. Im Laufe das Einsatzes verringerte sich der Gasdruck. Zusammen mit einem hinzugezogenen Gutachter und Mitarbeitern einer Fachfirma begannen die Experten der Feuerwehr gegen 16:00 Uhr mit der Verdichtung des Bohrlochs. Dazu wurde ein Rohr in das Bohrloch eingeführt, das anschließend mit einer Betonschlämme verdichtet wurde. Über dieses Rohr entwich noch eine geringe Menge des flüchtigen Gases, so dass die Gefahr einer Explosion bzw. einer Entzündung […]

Gasblase angebohrt – Großeinsatz in Grabenstätt2014-05-24T16:26:36+01:00

Sturmwarndiest seit 1. April wieder aktiv

Auf dem Chiemsee sowie dem Waginger- und Tachinger See ist ab sofort wieder der Sturmwarndienst aktiv. Die Sturmwarnung auf dem Chiemsee erfolgt über 12 Leuchten, auf dem Waginger-/Tachinger See über vier Leuchten.

40 Lichtblitze in der Minute bedeuten „Starkwindwarnung“ – es wird vor Winbboen oder anhaltendem Wind von 6 und 7 Beaufort gewarnt (39 bis 61 Km/h). Die Starkwindwarung soll die Wassersportler auf die Gefahr aufmerksam machen und sie veranlassen, die Wetterentwicklung sorgfältig zu verfolgen und ihr Verhalten darauf abzustellen.

Die „Sturmwarnung“ selbst wird durch 90 Lichtblitze in der Minute angezeigt. Mit der Sturmwarnung wird vor Sturmboen von 8 und mehr Beaufort (62 Km/h und mehr) gewarnt. Die Sturmwarnung soll die Wassersportler veranlassen, unverzüglich alle Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und das Ufer oder windgeschütze Stellen aufzusuchen.

Die Beachtung und unbedingte Befolgung der Signalzeichen wird jedem Seebenutzer im eigenen Interesse dringend nahe gelegt.

Um ein reibungsloses Funktionieren des Sturmwarndienstes am Chiemsee und am Waginger/Tachinger-See zu gewährleisten, wird ab heute, dem 2. April bis Ende Oktober jeweils jeden Mittwoch um 8 Uhr ein Probebetrieb über einen Probealarm ausgelöst.

 

Sturmwarndiest seit 1. April wieder aktiv2014-04-02T10:26:07+01:00

Böse ins Auge gegangen – nur ein paar Millimeter fehlten …

Ein paar Millimeter. Nur ein paar Millimeter weiter rechts. Und Stefan Donath wäre jetzt auf einem Auge blind. Bei einem Arbeitsunfall am Watzmann ist der erfahrene Nationalpark-Ranger in eine Mulde gestürzt und hat sich dabei einen Ast in das rechte Auge gerammt. Da Donath gehörlos ist, konnte er nur per SMS Hilfe rufen. In einer dramatischen Rettungsaktion wurde der Ranger gerettet. Der »Berchtesgadener Anzeiger« sprach mit Stefan Donath über den schlimmsten Tag in seinem Leben.

18. März: Stefan Donath ist am Watzmann unterwegs. Seit über 20 Jahren betreut er im Auftrag der Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft in Freising die Waldklimastation im Nationalpark. 18 davon gibt es in Bayern. Es ist ungewöhnlich warm an diesem Dienstagmorgen. Wie so oft in diesem Winter. Wie so oft in den vergangenen Jahren. »Das ist der Klimawandel«, weiß Donath, der trotz seiner Gehörlosigkeit ausgezeichnet sprechen kann. »Mal kalt, mal warm. Das ist nicht gut«, findet der Ranger. Sein Blick verfinstert sich: »Der Schnee wird aggressiver.« Plus elf Grad zeigt die Station an. Und das am Vormittag.

Höllische Schmerzen, überall Blut

10.30 Uhr: Stefan Donath packt den USB-Stick mit den abgelesenen Daten in seinen Rucksack und fährt mit seinen Skiern ab. Alltag. Nichts Besonderes. Geschlossene Schneedecke. Doch dann: […]

Böse ins Auge gegangen – nur ein paar Millimeter fehlten …2014-04-02T10:23:24+01:00