Pressebericht

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Freitag der 13. ist der Tag des Rauchmelders!

In Deutschland brennt es jährlich etwa 200.000 Mal und jeden Monat fallen dabei mehr als 30 Menschenleben Wohnungsbränden zum Opfer. In Bayern sind nun seit 2018 in allen Miet- und Privaträumen diese kleinen Lebensretter Pflicht. Im Landkreis Traunstein haben in diesem Jahr bereits elfmal „Brandmelder“ schlimmeres verhindert, indem sie bei einem Feuer frühzeitig Alarm geschlagen haben. Traunsteins Kreisbrandrat Christof Grundner sieht deshalb die Installation eines Rauchmelders nicht nur als gesetzliche Verpflichtung, vielmehr sei sie ein Beitrag, das Leben und die Gesundheit der Bewohner unmittelbar zu schützen. Im Falle eines Brandausbruches bleiben etwa „120 Sekunden“ um sich in Sicherheit zu bringen.

Was tun wenn es brennt? Christof Grundner erklärt, wenn es in der Wohnung brennt, sollte man diese schnellstmöglich verlassen. Brennt das Treppenhaus oder ist der Fluchtweg bereits verraucht, dann bleibt man am besten in der Wohnung. Wichtig ist in erster Linie, Fenster und Türen zu schließen, damit sich Feuer und Rauch nicht so schnell ausbreiten kann. Löschversuche können unternommen werden, sofern man sich nicht in Lebensgefahr begibt. Außerdem sollte schnellstmöglich ein Notruf unter der Nummer 112 abgesetzt werden. Erst wenn die Feuerwehr informiert ist, kommt professionelle Hilfe zur Unterstützung, so der Chef aller Feuerwehren im Landkreis.

Die Statistiken zeigen, dass vom Zeitpunkt […]

Freitag der 13. ist der Tag des Rauchmelders!2019-09-13T07:48:55+02:00

MANV 16-25 Verletzte im ILS-Bereich Traunstein!

Heute Nachmittag hat sich wieder gezeigt, wie wichtig klare Strukturen bei einem MANV-Einsatz sind. Um ca. 13 Uhr wurde der ILS Traunstein ein Verkehrsunfall mit einem vollbesetzten Bus gemeldet. Umgehend wurde nach Stichwort MANV 16-25 und THL 4 der Rettungsdienst und die Feuerwehr alarmiert. Ferner wurde die Leitstelle umgehend personell aufgestockt und fünf zusätzliche Arbeitsplätze besetzt und der Lageführungsdienst in Dienst gestellt.

Folgende Maßnahmen nach MANV-Konzept im ILS-Bereich Traunstein wurden umgesetzt:

* Klare Aufgabenzuteilung der jeweiligen Einsatzleitplätze
* Verständigung der Nachbarleitstellen bzw. Anforderung von Rettungsmitteln aus den Nachbar ILS-Bereichen
* Abfrage der Klinikkapazitäten
* Aufrufen des Wellenplan
* Zuweisung von Digitalfunk-Sondergruppen
* Ständiger Lageabgleich innerhalb der Leitstelle, um alle Disponenten auf den gleichen Informationsstand zu bringen

Insgesamt wurden 33 Patienten in die umliegenden Kliniken transportiert und Dank der bestehenden MANV-Konzeptes, konnte die komplexe MANV-Lage erfolgreich abgearbeitet werden. Besonders bewährt hat sich der neu erstellte Wellenplan, der erst kürzlich in Betrieb genommen wurde. Der ILS wurden von der Sanitätseinsatzleitung vor Ort die jeweiligen Sichtungskategorien der Patienten mitgeteilt und die Leitstelle legte aufgrund dieser Information bzw. anhand des Wellenplans die Transportziele fest. Hierdurch konnte ein reibungsloser […]

MANV 16-25 Verletzte im ILS-Bereich Traunstein!2019-07-03T09:41:31+02:00

Fortbildung „Zusammenarbeit des Rettungsdienstes mit der ILS“

Der Blick und das Verständnis für die operative Basis leiden oftmals im Zeitalter zunehmender Arbeitsverdichtung und Projektarbeit in den Führungsstäben. Insbesondere in Betrieben der öffentlichen Daseinsvorsorge ist es jedoch wichtig, sich eben jenen demütigen Blick zu erhalten. In Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst und den Durchführenden wurde deshalb ein Konzept entwickelt, um knapp 400 Mitarbeiter des Rettungsdienstes im Bereich „Leitstelle“ zu schulen. Die Maßnahme besteht aus einer

– Schulungsveranstaltung (2 Std.) am Standort (Altötting, Waldkraiburg, Ainring und Traunstein) sowie
– einer Hospitation (4 Std.) in der ILS Traunstein.

Bisher wurden 11 von insgesamt 19 Schulungsterminen vor Ort durchgeführt. Hier wird darauf geachtet, dass seitens der ILS der Unterricht stets von 1 Person aus der Führung als auch von 1 Mitarbeiter aus der Disposition gehalten wird.

Mit retrospektiven Blick auf die bisher durchgeführten Termine zeigt sich ein ungeheuer hoher Benefit für beide Parteien. Durch viele angeregte (aber stets sachliche) Diskussionen konnten zahlreiche Missverständnisse beseitigt, aber auch Optimierungen in der gegenseitigen Zusammenarbeit erarbeitet werden.

Bereits jetzt zeigt sich, dass diese Schulungsmaßnahme die beiderseitige Empathie, das Verständnis und letztendlich die Zusammenarbeit beider Organisationen nochmals verbessern wird.

Fortbildung „Zusammenarbeit des Rettungsdienstes mit der ILS“2019-04-04T20:47:23+02:00

Girlsday am 28.03.2019 in der ILS Traunstein!

Johanna und Elisabeth wurden um 07:30 Uhr morgens von unserer Mitarbeiterin Katrin Reichl in Empfang genommen. Anhand einer Präsentation wurde den beiden interessierten Mädels das Aufgabenspektrum der Leitstellendisponentinnen und -disponenten näher gebracht. Im Anschluss wurde es dann ernst, als sie in der Einsatzzentrale den realen Ablauf in einer Leitstelle kennenlernen konnten. Hier ein Telefonläuten, dort ein Funkspruch sowie verschiedene Signalisierungen und Telefongespräche anderer Einsatzleitplätze prasselten auf die beeindruckten Schülerinnen nieder. Kreativ und einfallsreich hatten sie den Dreh schnell raus und wussten worauf es ankommt.

Um in einer Integrierten Leitstelle tätig werden zu können, bedarf es einer Ausbildung im Bereich Rettungsdienst und Feuerwehr. Deshalb durften die beiden den Rettungshubschrauber „Christoph 14“ besichtigen und konnten sich auch über das Berufsbild „Notfallsanitäterin“ informieren.

Beindruckt von ihrem Ausflug in die Arbeitswelt, konnten die beiden wieder in den Schulalltag entlassen werden.

Wir bedanken uns nochmal ausdrücklich für Euer großes Interesse!

Girlsday am 28.03.2019 in der ILS Traunstein!2019-03-29T14:38:20+02:00

Der 11.2. ist der europäische Tag des Notrufs – stetig steigende Notrufzahlen in der Integrierten Leitstelle Traunstein

Am 11. Februar ist der alljährliche europäische Tag des Notrufs. An diesem Tag soll die Bevölkerung über die hohe Bedeutung der verschiedenen Notrufnummern aufgeklärt werden.

Es erscheint paradox: Trotz stetig steigender Notrufzahlen ist die genaue Abgrenzung zwischen den verschiedenen Notrufnummern in der Bevölkerung immer noch nicht hinreichend bekannt. Das Wichtigste also zuerst:

– Die Notrufnummer 110 ist bei allen polizeilichen Notfällen,
– die 112 bei allen sonstigen Notfällen (insbesondere Rettungsdienst und Feuerwehr) zu wählen.

Ergänzend ist folgende Abgrenzung bei medizinischen Notfällen zu beachten:

Die 112 ist bei lebensbedrohlichen Symptomen zu wählen – z. B. Bewusstlosigkeit, akuten Blutungen, starken Herzbeschwerden, schweren Störungen des Atemsystems, schweren Verletzungen und Vergiftungen. Der Rettungsdienst ist rund um die Uhr bei medizinischen Notfällen im Einsatz und innerhalb kürzester Zeit beim Patienten.

Die 116 117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst) ist die richtige Wahl bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden – etwa hohem Fieber, starken Bauchschmerzen oder Erbrechen. Menschen sollten den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren, wenn sie nachts oder am Wochenende gesundheitliche Beschwerden haben, wegen derer sie normalerweise eine Arztpraxis aufsuchen würden – die Behandlung aber nicht bis zum nächsten (Werk-)Tag warten kann.

Insbesondere die Abgrenzung zwischen dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) und dem Notruf 112 funktioniert in der Praxis nicht immer. Der Geschäftsführer der Integrierten Leitstelle Traunstein, Josef […]

Der 11.2. ist der europäische Tag des Notrufs – stetig steigende Notrufzahlen in der Integrierten Leitstelle Traunstein2019-02-15T07:44:23+02:00

Dach der ILS Traunstein wird von der Schneelast befreit!

Am heutigen Dienstag, 15.01.2019, wurde durch einen Zug des Hilfeleistungskontingents des Landkreises Freising das Dach der ILS Traunstein vom Schnee befreit. Aufgrund der hohen Schneelast von bis zu 300kg/m² und der hohen Sensibilität der Leitstelle als Einrichtung des Daseinsvorsorge entschieden sich die Verantwortlichen für die Durchführung dieser Maßnahme.
Wir möchten uns für die Hilfe und hervorragende Arbeit bei den Kameraden der

– FF Traunstein
– FF Wolkersdorf
– FF Palling (diese stellte uns ein Hubrettungsfahrzeug zur Verfügung)
– WF Weihenstephan
– FF Freising
– FF Margarethenried
– FF Moosburg a.d. Isar
– FF Hohenbercha
– FF Hörgertshausen
– FF Pfrombach-Aich

sowie der Kreisbrandinspektion und dem Kreisfeuerwehrverband des Landkreises Freising bedanken. Durch den Bauhof des Landkreises Traunstein wurden die Arbeiten mit einem Schneepflug unterstützt.
Die Leitstelle Traunstein bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern mit Getränken, Kaffee und einer Brotzeit.

Allen Helferinnen und Helfern in den Katastrophengebieten möchten wir für die hervorragenden Leistungen der letzten Tage unsere Anerkennung aussprechen! Auch gilt den Führungsstäben (Örtliche Einsatzleitungen, Führungsgruppen Katastrophenschutz) der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein ein herzlicher Dank für die gute Zusammenarbeit!

Dach der ILS Traunstein wird von der Schneelast befreit!2019-01-15T17:13:42+02:00

Unwetter-Einsatzzahlen der Landkreise BGL und TS vom 10.01.2019 – 11.01.2019

Wie bereits angekündigt, nachfolgend ein kleiner Überblick über die Einsatzzahlen.

Es wurden alle Einsätze der Feuerwehren im Zusammenhang mit der Schneelage im Zeitraum 10.01.2019, 06:00 Uhr – 11.01.2019, 13:00 Uhr ausgewertet:

Landkreis Berchtesgadener Land: 61 THL-Einsätze
Landkreis Traunstein: 57 THL-Einsätze

Die aufgeführten Einsatzzahlen beinhalten nur die von der ILS alarmierten Feuerwehreinsätze. Es wurden auch Einsätze bei den Feuerwehrgerätehäusern direkt gemeldet, diese werden derzeit von uns im Einsatzleitsystem nacherfasst und sind in dieser Statistik nicht enthalten.

Neben diesen unwetterbedingten Einsätzen, musste auch das normale Tagesgeschäft bedient werden. Hierzu wurde der Rettungsdienst im Landkreis BGL und TS um zusätzliche Rettungswägen verstärkt.

Um auf mögliche Digitalfunkstörungen adäquat reagieren zu können, ist seit gestern Nachmittag ca. 15 Uhr ein Verbindungsbeamter der Autorisierten Stelle Bayern für den Digitalfunk in der Leitstelle Traunstein vor Ort. Ein paar unwetterbedingte Funkstörungen konnten hierdurch zeitnah behoben werden. Ferner wurde die einsatzbezogene Digitalfunkauslastung regelmäßig überwacht!

Seit heute morgen sind in den Landkreisen BGL und TS überörtliche Feuerwehr-Hilfeleistungskontingente vor Ort und unterstützen unsere Einsatzkräfte bei der Abarbeitung der anfallenden Einsätze.

Die ILS Traunstein ist nach wie vor personell verstärkt […]

Unwetter-Einsatzzahlen der Landkreise BGL und TS vom 10.01.2019 – 11.01.20192019-01-11T14:30:18+02:00